Hundeblog

Wie oft Gassi gehen - Wann fühlen sich Hunde wohl?

Hunde müssen regelmäßig Gassi gehen. Das hat zwei Gründe. Sie sollen ihre nähere Umgebung nicht beschmutzen und sie müssen ihren hohen Bewegungsdrang ausleben. Für Hundebesitzer stellt sich die Frage: Wie oft soll ich mit meinem Hund Gassi gehen?

Warum gehen Hunde von Natur aus gern Gassi?

Das Gassigehen mit dem Hund wirkt sich auf unterschiedliche Weise angenehm auf das Mensch-Hunde-Team aus. Hunde besitzen von Natur aus einen Drang, ihre nähere Umgebung, also die Wohnung oder den Zwinger, von Verunreinigungen freizuhalten. Verspüren sie den Drang, ihr Geschäft erledigen zu müssen, zieht es sie unweigerlich an denjenigen Ort, der von ihrem Schlafplatz am weitesten entfernt liegt. Innerhalb der Wohnung kann dies beispielsweise die Terrassentür sein. Steht sie offen, wird der mit hund an leine gassi gehenHund zum Gassigehen in den Garten laufen.

Nimmt der Hundebesitzer seinen Hund an die Leine, um Gassi-Runden außerhalb des eigenen Grundstücks mit ihm zu absolvieren, kommt dies seinen Bedürfnissen sehr entgegen, zumal er bei dieser Gelegenheit Neues entdecken kann. Hunde sind neugierig. Der Hundebesitzer baut beim Spaziergang mit dem Hund Kalorien und Stress ab. Er lernt andere Menschen kennen und stärkt seine Sozialkompetenz. Sein Immunsystem kräftigt sich, weil er bei jedem Wetter unterwegs sein muss. Der Körper ist vor Erkältungen und anderen Erkrankungen besser geschützt. Letztlich stärkt das gemeinsame Gassigehen auch den Zusammenhalt zwischen dem Hund und seinem Besitzer.

Wie oft Gassi gehen mit dem Hund?

Wie oft man mit dem Hund Gassi gehen muss, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Welpen müssen häufiger vor die Tür gebracht werden, weil sie erst lernen müssen, dass sie nicht in die Wohnung machen dürfen. Bei kranken Hunden funktioniert der Stoffwechsel eventuell nicht richtig, so dass auch sie oft Gassi gehen müssen. Auch bei alten Hunden ist das Gassigehen öfter erforderlich. Die Hunderasse spielt ebenfalls eine Rolle.

Wie oft Gassi gehen mit dem Welpen?

Ausgewachsene Hunde können ihren Urogenitaltrakt gut kontrollieren. Sie brauchen nicht mehr so häufig vor die Tür wie die Welpen. Bevor der Hundebesitzer am Morgen die Wohnung verlässt, sollte der Hund Gassi geführt werden. Nach spätestens drei Stunden muss jemand nach Hause kommen, um den Hund vor die Tür zu lassen. Kehrt der Hundebesitzer von der Arbeit heim, sollte sich Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang genommen werden. Vor dem Schlafengehen und nach dem morgendlichen Aufwachen geht der Hundebesitzer mit seinem Tier ebenfalls Gassi. Hinsichtlich der Rassen gibt es allerdings leichte Differenzen.

Wie oft mit welcher Rasse Gassi gehen?

Kleine Hunderassen besitzen einen kürzeren Verdauungs- und Urogenitaltrakt als die größeren. Zu ihnen zählen beispielsweise:

  • der Dackel
  • der Chiuahua
  • und der Zwergpinscher

Sie sollten bereits nach etwa 2,5 Stunden Gassi gehen, weil es ihnen schwer fallen würde, ihr Geschäft noch länger anzuhalten. Größere Hunde wie der Hovawart, der Labrador Retriever oder der Deutsche Schäferhund würden bis zu fünf Stunden und länger auf das Gassigehen verzichten, zumindest solche Exemplare, die am liebsten auf dem Sofa liegen. Doch dies sollte unbedingt vermieden werden. Zum einen würden sie verfetten. Zum anderen könnten sich Nieren- und Harnsteine in ihren Organen ansammeln. Wie bereits erwähnt, sollten größere Rassen mindestens alle drei Stunden ins Freie gelassen werden. Zum Gassi gehen sind grundsätzlich nur wenige Minuten erforderlich. Mindestens eine Tour am Tag muss jedoch eine längere Distanz aufweisen. Diese ist abhängig vom Temperament, von der Größe und der Rasse des Hundes. So müssen Laufhunde wie der Windhund täglich mehrere Kilometer schnell und ohne Leine unterwegs sein. Dies funktioniert am besten auf einem Trainingsplatz.

Alte Hunde öfter Gassi führen

Ähnlich wie junge Hunde haben alte Hunde ein häufigeres Bedürfnis zum Gassigehen. Das liegt daran, dass die Elastizität der Bänder und Sehnen im Unterleib nachlässt. Die Tiere sind über kürzere Zeit imstande, ihren Urin und Kot zu halten. Deswegen zeigen sie häufiger an, dass sie vor die Tür wollen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie mengenmäßig mehr Ausscheidungen abgeben. Im Gegenteil, manchmal tröpfeln sie nur. Auch kann es eine Weile dauern, bis sie ihr großes Geschäft verrichten können. Sie gehen dann in gekrümmter Haltung umher und schnuppern herum, bis sie sich zum Lösen ausreichend animiert fühlen. Alte Hunde bewegen sich vergleichsweise wenig. Dadurch verlangsamt sich der Stoffwechsel. Hundebesitzer müssen unbedingt Rücksicht nehmen und dem Hund beim Gassigehen ausreichend Zeit lassen. Kann er seine Ausscheidungen nicht vollständig abgeben, verfestigen sich diese im Darm. In der Folge verstärken sich die Schwierigkeiten beim Gassigehen.

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