Hundeblog

Hund hat Rattengift gefressen, was tun?

Hund hat Rattengift gefressenWas muss man machen, wenn der Hund Rattengift gefressen hat?

Es kommt leider immer häufiger vor, dass Unbekannte einen Rattengiftköder in den Garten werfen. Dies kann im schlimmsten Fall tödlich für den Hundeliebling enden. Rasches Handeln ist hier dringend erforderlich, um das Leben des Hundes zu retten.

Es kommt darauf an, welche Menge Rattengift der Hund erwischt hat. Auch draußen in der Natur, kann Gift für Ratten ausgestreut sein. Manchmal handelt es sich in diesen Fällen oft auch um sogenannte "Hundehasser". Um die Überlebenschance vom Hund zu steigern, ist es ratsam, schnell beim örtlichen Tierarzt anzurufen.

Anzeichen und Symptome einer Vergiftung beim Hund?

Die Symptome einer Vergiftung (z.B. durch Rattengift) beim Hund sind folgende:

  • Krämpfe
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Zittern
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Atemnot
  • oft unstillbarer Durst
  • unruhiger Schlaf beim Hund

Ohne sofortige Hilfe ist der Hund verloren. Das Gift vergiftet das Tier relativ rasch, abhängig davon, wie viel vom Gift erwischt wurde. Die Wirkung vom Rattengift setzt schnell ein, deshalb sollte sofort ein Tierarzt angerufen werden. Das tierische Familienmitglied kann tot sein, wenn die Rettung nicht äußerst schnell aktiviert wird.

Dieses Gift ist für das Tier sehr gefährlich und der Vierbeiner stirbt, wenn dem Hund nicht rechtzeitig geholfen wird. Die Dosis des Giftes wirkt unter Umständen sehr schnell, wenn es sich um eine akute Vergiftung handelt. In schwerwiegenden Fällen hat man nur etwa zwei Stunden Zeit, um dem Tier zu helfen.

Die Krankheitsbilder können verschiedenartig sein, aber Fieber ist meistens nicht darunter. Besonders sind auch Jungtiere gefährdet, weil sie natürlich deutlich neugieriger sind. Alle Schädlingsvertilgungsmittel sind für die Tiere hochgefährlich. Einige Rattengifte enthalten Cumarin, welches die Blutgerinnung unterbindet. Die Tiere verbluten innerlich, was sehr qualvoll ist. Hausmittel richten hier nichts aus und nur der Arzt kann helfen.

Weitere Krankheitsanzeichen:

  • Schneller Puls
  • mühsames atmen
  • Schwäche
  • blasse Nasse
  • kalte Pfoten

Der Stuhl sowie der Harn werden in weiterer Folge blutig. Auch Erbrechen kann auftreten, das dann blutig auftritt. Die Medikamente beim Veterinär sind rasch zu verabreichen, damit Spätfolgen ausgeschlossen werden. Der Tierarzt kann dem gequälten Tier ein Gegenmittel verabreichen.

Sofortmaßnahmen nach einer Hunde Rattengift Vergiftung

Rattengift mitnehmen – wenn das Gift aus dem eigenen Heim stammt, empfiehlt es sich, das Mittel zum Veterinär mitzunehmen. Hier weiß dieser genau, um welches Schädlingsvertilgungsmittel es sich handelt. Auch eventuelle Gegenmaßnahmen sind darauf beschrieben. Auch eine Probe des Erbrochenen mitzunehmen, kann sinnvoll sein. Hat der Hundehalter zu Hause in der Notapotheke Aktivkohle, so kann diese verabreicht werden. Dabei handelt es sich um Kohletabletten, die in richtiger Dosis gegeben werden können. Der Veterinär wird Vitamin K1 in hoher Dosis spritzen. Damit hat das Tier gute Chancen, zu überleben.

Hund frisst Rattengift – Erste Hilfe

In der Homöopathie wird Vitamin K empfohlen, das mit einer Spritze Phosphorus D 30 unterstützt wird. Auch ein Herz-Kreislaufmittel wird hier empfohlen und zwar Cactus D 1, Crataegus D 1 sowie Veratrum D 3. Wichtig ist auch noch, dass kein Erbrechen herbei geführt werden soll.

Behandlung und Therapie: Bei der indirekten Rattengift-Aufnahme durch das Fressen einer toten Ratte spricht man von einem Sonderfall. Hier ist sofort Erste Hilfe beim Hund geboten. Der Rattenkadaver kann frei umhergelegen und die Ratte das Gift aufgenommen haben. Auch könnte der Hundeliebling die Ratte selbst gejagt haben. Der Hundebesitzer sollte den Kadaver eventuell mitnehmen, damit dieser im Bedarfsfall für eine Laboruntersuchung bereitsteht. Auch eine Tierkrankheitsübertragung muss in diesem Fall angedacht werden, wie zum Beispiel Giardien. Dies ist eine gefährliche Krankheit und der Hund muss darauf untersucht werden. Um Organschäden zu vermeiden, sollte mit einer Medizintherapie rasch begonnen werden. Der Veterinär wird nötige medizinische Gegenmaßnahmen sofort einleiten.

Fazit:

Bei diesem Gift ist die letale Dosis für das Tier mitunter lebensgefährlich. Die toxische Wirkung kann von zwei Stunden bis zu drei Tagen dauern. In letztem Fall spricht man von einer langsamen Wirkungsweise. Wird die Dosis oral eingenommen, wie bei diesem Gift, ist schnelles Handeln wichtig, um die Chancen für den Vierbeiner zu erhöhen.

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